Hilfsmittel, die Selbstständigkeit erhalten

Selbstständig bleiben ist das eigentliche Ziel – nicht möglichst viele
Hilfsmittel zu besitzen.
Wir zeigen, welche Hilfe bei welchem Problem wirklich passt, was Kranken-
und Pflegekasse übernehmen und wo Sparen gefährlich wird.

Wichtiger Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und
ersetzen keine ärztliche oder pflegerische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich
bitte an eine Ärztin, einen Arzt, ein Sanitätshaus oder einen Pflegestützpunkt. Auskünfte zur Kostenübernahme
gibt deine Kranken- bzw. Pflegekasse verbindlich.

So arbeiten wir: Wir haben diese Produkte nicht selbst über längere Zeit erprobt.
Unsere Einordnung beruht auf Herstellerangaben, technischen Daten, Normen und öffentlich einsehbaren
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Wobei brauchst du Unterstützung?

Mobilität & Sicherheit

Rollatoren, Gehstöcke, Haltegriffe.

Praktische Helfer

Greifzangen, Öffnungshilfen, Dosierer.

Gesundheit & Wohlbefinden

Blutdruck messen, Notruf, Vorsorge.

Bequeme Kleidung

Sichere Hausschuhe, leichtes Anziehen.

Ratgeber

Pflegekasse, Rezept, Sturzprävention.

Die drei Fragen, die am häufigsten gestellt werden

„Steht mir das zu – und wer zahlt?“

Es gibt zwei Wege, die oft verwechselt werden: Die Krankenkasse zahlt medizinisch
begründete Hilfsmittel per Rezept, etwa den Rollator. Die Pflegekasse zahlt
Pflegehilfsmittel, wenn ein Pflegegrad vorliegt – etwa den Hausnotruf oder das Verbrauchsmaterial.

→ Was die Kassen zahlen

„Wie verhindere ich einen Sturz?“

Ein großer Teil der Sturzursachen liegt in der eigenen Wohnung und lässt sich an einem Nachmittag
beseitigen – lose Teppiche, fehlendes Nachtlicht, schlechte Hausschuhe. Der wirksamste Schutz auf Dauer
ist allerdings Bewegung, nicht Schonung.

→ Die Wohnung sicher machen

„Mein Vater will den Rollator nicht.“

Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Hilfsmittel, die jemand für einen anderen aussucht und
hinstellt, werden selten benutzt. Was hilft: gemeinsam aussuchen, gemeinsam ausprobieren – und über das
Ziel sprechen, nicht über den Verlust.

→ Worauf es beim Kauf ankommt

Unsere meistgelesenen Ratgeber

Drei Dinge, die viele zu spät erfahren

Der Zuschuss für den Badumbau muss vorher beantragt werden

Die Pflegekasse bezuschusst wohnumfeldverbessernde Maßnahmen – aber nur, wenn der Antrag
vor Baubeginn bewilligt wurde. Wer erst umbaut, geht meist leer aus.

Die Pflegebox wird oft vergessen

Bei vorliegendem Pflegegrad besteht Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel –
Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, Desinfektionsmittel – über eine monatliche Pauschale.
Viele Familien wissen davon jahrelang nichts.

Selbst gekauft heißt meist nicht erstattet

Ein online gekaufter Rollator wird in der Regel nicht nachträglich erstattet. Kläre die Kostenübernahme
deshalb vor dem Kauf – bei kleinen Alltagshelfern lohnt der Aufwand dagegen selten.

Warum du uns glauben kannst – und wo nicht

Wir sind eine kleine Redaktion, keine Pflegefachkräfte und keine Ärzte. Was wir tun: technische Daten
auswerten, gesetzliche Grundlagen nachlesen und Kundenbewertungen auf wiederkehrende Schwachstellen
durchsehen. Wo wir unsicher sind, schreiben wir das hin – und verweisen auf die Stellen, die verbindlich
Auskunft geben können.

Was wir nicht tun: erfundene Testsiegel vergeben, feste Preise nennen, die morgen nicht mehr stimmen,
oder so tun, als könnten wir eine Untersuchung ersetzen.